Texte, die strahlen

Sprachdesigns verleihen Texten Klasse. Die Wortwahl präsentiert Hochachtung - vor Ihren Kunden und Ihrem Produkt. Ein wertvoller Schnelltest liefert exzellente Ergebnisse.

Die berühmte Agentur Jung von Matt war 2003 meine Lehrmeisterin. Seit fast 20 Jahren habe ich die Ehre, auf diesem Niveau als Texterin und Kreativ Dirketorin Titel zu verteidigen.

Testen Sie mich mit einem Schnelltest, auf einen rhetorischen Espresso bei Instagram und Facebook. Oder hören Sie in mein Ehrenamt rein, dem Podcast Das letzte Kapitel

Storytelling

Wir texten ausgesprochen goldige Anekdoten und Geschichten, die selbstverständlich Ihre Unternehmenswerte berücksichtigen.

Ich lehre in prachtvollem Ambiente, weil Schönheit die beste Muse ist.

Lernen wir uns kennen.

Workshops

Texten unter Zeitdruck

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Umgang mit Stress und Deadlines

Online für 6 Personen

4 mal 1,5 Stunden inklusive Transferaufgaben

  

1. Antreiber entdecken

2. Glaubenssätze entlarven

3. Stressresistenz aufbauen

4. Texte und Inhalte strukturieren

 

 

Detailbeschreibung:

 

Wenn Menschen unter Druck geraten, schalten sie auf ihren Autopiloten, um mit Höchstgeschwindigkeit ein paar Runden in der Stress-Spirale zu drehen. Dort gar nicht erst hineinzugeraten, ist wünschenswert, aber nicht immer möglich. Wir können die Besuche aber minimieren. Deshalb sollten Sie diesen Kurs als Präventionskurs buchen.

  

 

Ziel:

Sie lernen Ihren Autopiloten kennen, zu lieben und zu zähmen.

  

 

Durchführung: 

Sie lernen alle Antreiber in der Gruppe von Grund auf kennen und erkennen. Der eigene Anteil am Stress wird neu bewertet und individuell wirksame Coaching-Werkzeugen entwickeltet.

  

Methoden:

Transaktionsanalyse, Entstehung von Stress nach Lazarus, Mañana Technik, Powerposing nach Amy Cuddy, Checkliste gute Texte.

 

Kosten:

640 Euro pro Person, zzgl. MwSt.

  

Eine ausführliche Beschreibung erhalten Sie gerne auf Anfrage: post@kerstinsturm.de

Virales Marketing

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Große Ideen mit kleinem Budget

Tagesworkshop in Präsenz für 6 Personen

Termine nach Absprache

  

1. Definition und Beispiele von viralem Marketing

2. Rechtliche Bremsen und Möglichkeiten

3. Ideenfindung

4. nächster Schritt als Transfer in Ihr Unternehmen

 

 

Detailbeschreibung:

 

Vor einiger Zeit hieß virales Marketing noch Guerilla Markting - eine Art der Werbung, die wenig Geld, dafür viel Strategie und Planung kostet. Warum und wie sich Ideen viral verbreiten und was Sie rechtlich bedenken müssen, sind die Inhalte in diesem Tagesworkshop. Gemeinsam entwickeln wir Ideen für Ihr Unternehmen und erarbeiten die konkreten nächsten Schritte.

 

Durchführung: 

6 Stunden Gruppen- und Einzelarbeiten bei Ihnen vor Ort (inklusive Pausen)

  

Methoden:

Kreativitätstechniken, rechtliche Aspekte, Zielgruppe

 

Kosten: 520 Euro pro Person, zzgl. MwSt. und Spesen

  

Bei Interesse, schreiben Sie mir bitte post@kerstinsturm.de

SEO-Texte

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für Google und Menschen

Tagesworkshop online für 6 Personen

Termine nach Absprache

  

1. Allgemeines Basiswissen

2. Schlüsselwörter für die Zielgruppe

3. Meta Title und Meta Description

4. Onpage und Offpage

 

 

Detailbeschreibung:

 

Je nachdem aus welcher Branche Sie kommen, verlagert dieser Workshop seine Schwerpunkte. Bei BtoB Produkten sind Schlüsselwörter, Plattformen und Netzwerke andere als bei BtoC. Der psychologische Anteil, genauer gesagt das limbische System, spielt bei BtoC eine größere Rolle.

 

Durchführung: 

6 Stunden Gruppenarbeit (inklusive Pausen)

  

Methoden:

Onpage SEO, Offpage SEO, Technisches SEO, Zielgruppe

 

Kosten: 520 Euro pro Person, zzgl. MwSt.

  

Schreiben Sie mir bitte, um Ihnen einen konkreten Ablauf zu schicken: post@kerstinsturm.de

Blog

Ich seh' nichts - es glitzert so

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SCHEIN & SEIN

In Nizza findet unter der Woche der Marché de la Liberation statt, ein Markt, der von den Einheimischen sehr geschätzt wird. Auch Julie geht dort oft einkaufen, weil er im Gegensatz zum Marché aux fleurs, wo viele Touristinnen und Touristen anzutreffen sind, DER Markt ist. Ich finde ihn scheiße.

 

Ich meine, ich liebe Nizza, ich liebe die Häuser und das Meer, die Orangenbäume und Mimosen, das Licht und die Sonne. Nur den Markt finde ich schlecht. Die Ware ist nicht besonders gut und die Auswahl ist meiner Meinung nach nicht sonderlich groß. Allerdings steht er inmitten einer bezaubernden Kulisse.

 

Als mich Julie und Paul in Stuttgart besuchten, gingen wir in ein Restaurant, das ich super fand - ja, genau. Vergangenheit! Denn das Restaurant ist ein Augenschmaus mit riesigen Kronleuchtern, feinsten Kissen und hübschen Pflanzen und irgendwie dachte ich immer, dass das Essen extrem lecker wäre. Paul rechnete kurz durch, wieviel Umsatz das Restaurant machen müsste, um schwarze Zahlen zu erwirtschaften, und es stellte sich raus, dass sie gar kein Budget mehr für gute Zutaten haben können. Die Miete in bester Lage, die hochwertige Ausstattung plus sämtliche Löhne ... und plötzlich merkte ich, dass mein Spargelrisotto gar nicht mehr so köstlich war wie vorher.

 

Lassen wir uns denn so leicht von Äußerlichkeiten blenden? Wenn eine Bank ein Wahnsinns-Foyer hat, denken wir dann: „Wow, sind die erfolgreich!“ oder: „Ui, die müssen aber viel Geld von ihrer Kundschaft nehmen!“. Ads in den Timelines und Werbebanner auf gmx zeigen deutlich, wieviel Geld nicht ins Produkt, sondern ins Marketing und Image fließt. Wenn ein Vermögensberater mit einem Polo vorfahren würde, wäre mein Vertrauen vermutlich gestört. Wäre ich beruhigt, wenn er mit einem dicken Audi vorfahren würde? Ich denke ja. Allerdings fürchte ich, dass wir durch das Vertrauen die Qualität der eigentlichen Leistung nicht mehr richtig wahrnehmen. Weil alles im Glanz des Eindrucks schimmert.

 

Julie sagt, sie kennt das Spiel. In ihrem Frisiersalon steht eine riesige, silbern glänzende Espressomaschine. Der Duft von frischem Kaffee begrüßt alle schon an der Tür und verwandelt ihre Kundschaft beim ersten Atemzug in ihre Gäste. Julie besteht darauf, dass es als Unternehmerin wichtig ist, einen Vertrauensvorschuss zu erhalten, weil sie sonst jeden Handgriff rechtfertigen müsse. Eine ihrer Kundinnen, Madame Petitjean, läuft regelmäßig durch den Salon, als sei sie eine Zirkusartistin, die gerade ihr Publikum begeistert hat. Dabei trägt sie eine mit Glassteinen besetzte Tasche, auf der „Chanel“ steht, die aber vom Markt in Ventimiglia stammt. Sie macht die Buchhaltung ihres Mannes und ist gleichzeitig das Aushängeschild einer gut gehenden Gärtnerei. Wie eine wiehernde Springliesel, die zeigt, dass alles glänzend läuft.

 

Ich sage, dass ich ein Loch im Strumpf habe und schwöre, dass das an meinen Texten nichts ändert. Julie lacht ihr bezauberndes Lächeln und Paul bemerkt, dass alle Menschen Löcher in ihren Strümpfen haben, sie aber niemand so öffentlich zeigen würde wie ich.

Besonders vermögend ist meine Erinnerung nicht

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BLIND & FLECKIG

Julie erzählte neulich, wie ich mit ihrem Sohn Weihnachtskekse gebacken habe und eingeschlafen bin, bis der Feuermelder losging. Ich konnte mich beim besten Willen nicht daran erinnern, sondern nur an die schönen Tütchen, die wir aus dem Plätzchenteig geformt und mit Pistazien, Mandeln und Marzipan gefüllt hatten. Also fragte ich Paul selbst. Er hat ein unglaublich gutes Gedächtnis und wegen seiner autistischen Erkrankung nimmt er einzig und allein auf Fakten Rücksicht.

Er konnte sich natürlich an beide Keksepisoden erinnern, sie zeitlich datieren und wusste außerdem noch, dass ich die Tütchen ohne ihn gebacken hatte, weil ich mir Sorgen um die kostbaren Zutaten machte und ihn deshalb nur als Zuschauer teilhaben ließ. Eine beschämende Hitze legte sich auf meine Stirn. Unbeeindruckt erzählte Paul weiter - von den verbrannten Ankern und Herzen auf dem Backblech und wie ich panisch versuchte mit einem Kochlöffel den Rauchmelder auszustellen ... bis mein Gedächtnis leider wieder aktiv wurde.

Julie beobachte, wie sich der Kampf der Erinnerung auf meinem Gesicht spiegelte, und das war anscheinend köstlicher, als je ein Keks schmecken konnte.

 

Ich entschuldigte mich bei Paul dafür, dass ich vor viereinhalb Jahren so müde war und ihn vor eineinhalb Jahren nicht mitbacken ließ, was er mit einem Schulterzucken quittierte. „Kennst du das auch“, fragte ich Julie, „dass du dich ganz anders an Sachen erinnerst, als sie in Wirklichkeit waren?“

Julie notiert seit ihrer Kindheit, was sie erlebt hat, wer was sagte und welche Körpersprache die Person dabei hatte. Und es passiert ihr ständig, dass sie sich anders an die Erlebnisse erinnert, als sie sie aufgeschrieben hat. Also bin ich zum Glück nicht die Einzige, die sich auf eine Vergangenheit beruft, die so gar nicht stattfand. Oder ist das nicht mein Glück - sondern unser aller Pech?

 

Seit den Keks-Geschichten frage ich mich, ob unser Gedächtnis nur dafür zuständig ist, uns in ein besseres Licht zu rücken, als es in Wahrheit über uns leuchtet. Aber vielleicht ist auch manchmal das Gegenteil der Fall und Menschen mit einem schlechteren Selbstbild erinnern sich so, dass sie sich dümmer, unfähiger und peinlicher in der Vergangenheit benommen hätten, als es tatsächlich der Fall war.

Wenn all unser Verhalten nur auf den Erfahrungen, wie wir sie in Erinnerung haben, basiert - könnte das einige Missverständnisse erklären. Paul meint, es würde vor allem erklären, warum so viele Menschen behaupten Klavier spielen zu können.

Wenn ich Julie von unmöglichen Leuten erzähle, denen ich begegnet bin, sagt sie: „Jeder hat seine Wahrheit!“ Vielleicht erklärt das Prinzip dieser subjektiven Wahrheit das Selbstbewusstsein von Donald Trump oder von meiner Nachbarin, die steif und fest behauptet einen grünen Daumen zu haben, obwohl sie jeden Monat neue Topfpflanzen kauft. Und mit großer Wahrscheinlichkeit lässt diese subjektive Wahrheit mich auch selbst ein paar unliebsame Dinge übersehen. Als ich neulich eine Zeitschrift aufschlug und mich die Überschrift „Wir müssen mehr für die Umwelt tun“ ansprang, dachte ich „ja, lest das mal - ihr Industriebosse, Nachbarn und Fremde“, während ich Erdbeeren aus dem Plastikschälchen aß.

Hat uns das Leben etwa versprochen einfach zu sein?

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SCHLICHT & GLÜCKLICH

Immer wenn ich mit der Komplexität meines Lebens hadere, besuche ich meine Freundin Julie. Denn dann weiß ich, dass es noch viel schlimmer sein könnte.

 

Sie lebt allein mit ihrem autistischen Sohn, einem hochbegabten Wonneproppen, der alle Welt (manchmal mit einem Halbsatz) in den Wahnsinn treiben kann. Paul findet, dass das auch ein Talent ist.

 

Neulich bedankte er sich, als ihm der Eisdielenbesitzer eine Kugel Stracciatella schenkte, und Julie himmelte ihren Sohn lächelnd mit zur Seite geneigtem Kopf an. Obwohl Paul keinen Menschen direkt anschaut, scheint er jedes Detail wahrzunehmen. Mit dem Eis in der Hand erklärte er seiner Mutter, dass sie sich nichts auf ihre Erziehung einbilden sollte. Vielmehr hätte er vom Leben gelernt, dass ab und zu ein anerkennendes Dankeschön viel mehr Effekt hätte, als die von ihr verlangte Dauerbedankerei.

 

Paul findet, dass nicht nur zwischen seinem Verhalten und seiner Erziehung, sondern grundsätzlich merkwürdige Zusammenhänge herstellt werden. Er wundert sich über Glückszahlen und Pechsträhnen, Globuli und Bachblüten und über Paare, die länger als zwanzig Jahre verheiratet sind. Wenn ich von einem Auftrag erzähle, der richtig gut lief, und ich mich gerade in meiner Kompetenz sonnen will, weiß Paul, dass es vielmehr daran gelegen haben könnte, dass das Kind meines Kunden nachts durchschlief, das Wetter besser wurde, ich meine Eltern schon länger nicht besucht hätte und endlos so weiter. Es ist ihm zugute zu halten, dass er ähnliche Gründe auffährt, wenn Projekte schief laufen und ich an mir zweifle - allerdings höre ich ihm dann einfach lieber zu.

 

Eine typische Unterhaltung zwischen Paul und Julie hört sich ungefähr so an:

 

Julie: „Meine Versicherung schreibt, dass ich seit zwanzig Jahren unfallfrei fahre“.
Paul: „Wahrscheinlich, weil viele wirklich gute Autofahrer unterwegs waren“.
Julie: „Weil sie mir rechtzeig ausgewichen sind, oder was?“
Paul: „Ja, außerdem fährst du nicht viel. Also minimiert sich die Gefahr“.
Julie: „Kannst du mir nicht einfach mal die Illusion lassen, was gut zu können?“
Paul: „Sieh dir die Kratzer am Auto an und beantworte dir die Frage selbst“.

 

Was Paul eigentlich sagen will ist, dass wir viel weniger Kontrolle haben, als wir denken. Einfach weil alles im Leben so komplex und eng miteinander verbunden ist, dass wir nie wissen, ob etwas durch unseren Einfluss gelingt oder nicht. Oder gut war oder richtig oder schlecht. Er findet, wir sollten uns alle viel mehr entspannen, indem wir uns nicht so wichtig nehmen. Gäbe es mehr Menschen wie ihn, gäbe es in jedem Fall weniger Burnouts.

 

Was Paul übrigens bezweifelt.

Im Kopfkino läuft heute Trash TV

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WELT & BILD

Julies ganzer Stolz ist ihr Frisiersalon. In ihm thronen vier rote Friseursessel aus den 50er Jahren vor einer dunkelbauen Tapete mit goldenen Kerbelblüten. Als Corona sie zur Schließung zwang, blieb sie vollkommen ruhig. Und das, obwohl sie seit Jahren viel Geld und Zeit in ihren Laden investiert. Aber Julie besitzt einen unerschütterlichen, fast naiv scheinenden Glauben an das Gute im Menschen. Das heißt nicht, dass Sie nicht aktiv werden würde - im Gegenteil: Sie schrieb schon zu Beginn der Pandemie ihrem Vermieter einen Brief, in dem Sie ihn bat auf ihre Mietzahlungen während der Schließung zu verzichten. Überraschenderweise sagte er ihr sofort drei Monate Mietfreiheit zu.

 

Julie erzählte das, als wäre das ganz selbstverständlich, sie habe ja freundlich gefragt und die Situation sei allen bekannt. „Du hast aber einen netten Vermieter“, staunte ich. „Und du könntest mal deine Vorurteile hinterfragen“, antwortete sie. Ich liebe es, wenn mich meine Freundin so nonchalant entlarvt.

 

Ich habe in meinem Leben schon viele Leute kennengelernt, aber noch niemanden, der Menschen so liebt wie Julie. Ihr Herz ist größer als der Kölner Dom und ihre Beobachtungsgabe gleicht einem Labormikroskop. Julie ist nie enttäuscht, sondern höchstens amüsiert. Und zwar von ihren eigenen Vorurteilen - sie sind ihr persönliches Trash TV.

 

Das Spiel mit den Vorurteilen durchschaut Julie schon seit Jahrzehnten. Während ihrer gesamten Schulzeit galt sie als gute und fleißige Schülerin, obwohl sie so gut wie nichts selbst machte. Sie war immer nett und hilfsbereit, zog sich (damals!) unauffällig an und sah in allen Lehrkräften ganz normale Menschen. Wer bitte fragt ihre Lehrerin, wie ihr Wochenende war?

Julie.

Ständig.

Sie wusste schon damals etwas, das ich erst lernen musste: dass alle Menschen nur Menschen sind. Wer so zuvorkommend und freundlich war wie meine Freundin, dem traute kein Lehrer und keine Lehrerin zu, dass sie ihre Arbeiten abschreiben würde. Und genau das nutzte sie aus. Die alte Eule!

 

Mittlerweile ist Julie Arbeitgeberin. Für viele Menschen gehört sie deshalb zur bösen Seite. Dabei versucht sie ständig alle Wünsche der Mitarbeitenden zu berücksichtigen, lädt einmal in der Woche eine Yoga-Lehrerin ein und feiert jeden Geburtstag, als wäre es ihr eigener. Sie macht das, weil ihr die Atmosphäre, in der sie arbeitet, wichtig ist und sie ihre Führungsrolle bewusst reflektiert. Und sie sieht großzügig darüber hinweg, wenn ihr Vorteile unterstellt werden, wo sie keine hat. Sie sagt, sie kenne das von sich selbst und dass es nie böse gemeint ist.

 

Ich habe mal von einer Nonne gelesen, die Heavy Metal liebte, und von einem Investmentbanker, der eine Suppenküche ins Leben rief. Warum sollte also ein Vermieter nicht großzügig und eine Chefin nicht empathisch sein? „Weil es unser Weltbild verbietet“, kommentierte Julie lachend.

 

Mich selbst überraschen Menschen immer wieder und manchmal enttäuschen sie mich auch. Die Gefahr ist groß, dass sich beides auf meine unbewussten Vorurteile zurückführen lässt und ich das nicht ohne weiteres ändern kann. Da habe ich aber Glück, dass ich Trash TV ab und zu sehr unterhaltsam finde.

Referenzen

Dass Texten mehr als nur das Ankratzen der Oberfläche ist, wurde mir in diesem Kurs klar.

Mit gezielten Fragen und dem Veranschaulichen meiner Zielgruppe fiel es mir leicht, deren Prioritäten zu verstehen und auf Textebene auf sie zuzugehen. 

Das Webinar mit 3 weiteren Teilnehmerinnen war so konzipiert, dass jede beispielhaft voneinander und miteinander lernen konnte. Der Austausch untereinander war jedes Mal spannend und inspirierend.

Wir haben unter anderem durch Fallbeispiele, Veranschaulichen von Stilmitteln und allgemeinen Regeln Werkzeuge an die Hand bekommen, die wir zukünftig in jeder möglichen Situation ableiten können. 

Der Kurs ist hervorragend strukturiert und Kerstin Sturm begeistert mit Ihrer Liebe zum Texten.

Ich kann diesen wertvollen Kurs jedem empfehlen, der mehr Sicherheit, Verständnis und Freude beim Texten sucht.

 

Carolin Kreutzer, Inhaberin des Insitituts für zeitlos schöne Haut

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